The Shakespeare Connection - Unternehmenstheater

Was passiert eigentlich so hinter den Kulissen eines Unternehmestheaters? Unsere Filmpraktikanten Julian Fellinger und Luis Fabian haben uns bei einem Auftritt im Theater Freudenhaus begleitet. Entstanden ist dieses Backstage Video. "Was macht eigentlich ein Unternehmenstheater?" Werde ich oft gefragt. "Wir sind so etwas wie moderne Hofnarren" ist meine Antwort. Wir erzählen die Geschichten der Mitarbeiter*innen eines Unternehmens, spiegeln Ihre Konflikte, Ängste Freuden und Sorgen. Da wird das Meeting zur Horror-Szene und der Kunde zur Märchenfigur. Humor schafft emotionale Distanz. So gelingt es über den alltäglichen Wahnsinn einmal herzhaft und befreiend zu lachen. Dies ist dann der Ausgangpunkt um eine Geschichte der Zukunft zu erzählen, die zeigt was möglich ist. 

So wird aus Kunden-Tweets ein Song

In dieser Szene zeigen unsere Künstler Amira Bakhit und Björn Hofmann, wie aus  Alltags-Erfahrungen ein improvisierter Song wird. Aufgabe für das Publikum war es uns interessante Kunden-Tweets zu nennen. Die Mitarbeiterinnen der Kommunikationsabteilung eines Verkehrsunternehmens ließen sich nicht zweimal bitten. Schon bei der Nennung der Beispiele wurde viel gelacht. So entstand dieser Kunden-Twitter-Song. 5,4,3,2,1...los!

Wenn Sie selbst Interessen an einem Unternehmenstheater-Projekt haben. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Die telefonische Erstberatung ist kostenfrei.


Aufbruch zum Wir - Training für Führungskräfte

Beim Projekt in Hamburg ging es darum das Wir-Gefühl in der Belegschaft einer Hotelkette zu stärken.Das Unternehmen ist stark expandiert, sodass es viele neue Mitarbeiter*innen gibt und ein Vertrauen untereinander erst entwickelt werden muss. Im Training haben wir daher Möglichkeiten aufgezeigt in einen emphatischen und schöpferischen Dialog zu kommen. Genutzt haben wir unterschiedliche Methoden wie z.B. Soziale Skulpturen, Body-Storming und Design-Thinking.


Katy auf der Suche nach dem Sommerloch

Im Sommer haben wir eine Pause vom Unternehmenstheater & Training gemacht. Unsere Projekte "Katy auf der Suche nach dem Sommerloch" und "Zusammen wachsen" sind Nachbarschaftsprojekte. Wir proben immer im Unperfekthaus, das ich in einem sehr interessanten Stadtteil befindet. Das Kreativ-Quartier City-Nord.Essen ist sehr bunt. Hier gibt es den "Underground" mit Drogen-Szene, Prostitution und Mafia, viele Künstler*innen, mutige Unternemer*innen, Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Durch das grüne Hauptstadtjahr ist eine Menge an Bewegung entstanden. Viele Menschen wollen mitwirken an der nachhaltigen Gestaltung des Stadtteils. Unsere Projekte unterstützen ein zusammen wachsen der Nachbarschaft, indem wir die Talente der Bewohner*innen sehen und fördern. Statt auf Misstände nur hinzuweisen, möchten wir sichtbar machen was geht und wo Veränderung möglich ist. Wir fangen einfach schon mal an. 5,4,3,2,1...los!

Bei unserem Design-Workshop haben wir mit der Design-Werkstatt VierViertel kooperiert. Vielen Dank an Maren Precht für die gelungene Zusammenarbeit. Weitere Info´s und Story´s rund um Katy und das Sommerloch findet Ihr auch in unserer Facebook-Gruppe "Katy´s Sommerloch" oder unter #katyssommerloch auf Instagam.


Zusammen wachsen - urbane Kunst im Kreativ-Quartier

Die Grüne Hauptstadt ist Geschichte? - Denke das Gegenteil!

Die Künstler*innen von Transforming-smART fangen jetzt erst richtig an

 

Durch die grüne Hauptstadt 2017 in Essen sind viele Initiativen entstanden und gewachsen, die sich für ein grüneres Leben in unserer Stadt einsetzen. Auch wenn wir jetzt offiziell keine Grüne Hauptstadt mehr sind, gibt es immer noch viele Menschen die sich engagieren und Ihre Arbeit gerne fortsetzen wollen. Transforming-smART hat daher mehrere Kunstaktionen im Essener Nordviertel durchgeführt und noch geplant. Unterstützt wird unser Projekt durch die Ideenbörse der Stadt Essen.

 

Ziel ist es die Akteure des Nordviertels, die sich für die Themen „Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz engagieren zu verbinden und weitere Menschen aus unserer Stadt zu ermutigen ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten.

Die Aktionskünstlerin Katy B.M. Callyway hat gemeinsam mit den Besuchern des Feierabend-Marktes Kunstwerke aus Klebeband hergestellt. TapeART ist eine neue Form der Street ART, die im Ruhrgebiet noch in den Kinderschuhen steckt.


Kunst fördert Wirtschaft - Aber wie?

House of Change - Wie Künstler Transformation gestalten

Geschichten aus dem Leben einer Unternehmenskünstlerin

Heute: House of Change- Künstlerische Intervention zum Thema Veränderungen.

 

Was macht eine Künstlerin, die für Unternehmen und Organisationen arbeitet? Da viele Menschen keine Vorstellung haben, was ich in meinem Berufsalltag so mache, möchte ich Euch hier einen Einblick in meine Arbeitswelt geben. Zurzeit bereite ich gerade einen Workshop für Künstler*innen vor, die sich auch mit dem Thema künstlerische Interventionen in Unternehmen beschäftigen wollen.

 

Im Labor für Unternehmenskünstler*innen“ werden wir gemeinsam ein Projekt planen, das sich mit dem Thema „Veränderung“ beschäftigt.

 

Weitere Informationen zum Blockseminar "Kunst fördert Wirtschaft" findet Ihr hier

 

House of Change

The House of Change“ beschreibt die Zustände, die Führungskräfte und Mitarbeiter bei einem Transformationsprozess durchlaufen.

 

Oft scheitern Veränderungsprozesse am Widerstand der Mitarbeiter*innen. Das passiert genau dann, wenn ich die emotionale Komponente eines Veränderungsprozesses nicht berücksichtige, die Mitarbeiter nur unzureichend informiere und Ihnen Gestaltungsräume verweigere.  Aufgabe der Workshop-Teilnehmer wird es sein ein Konzept zu entwickeln, das die einzelnen Räume/Zustände des „House of Change“ beschreibt. Dabei hat jeder Künstler und jede Künstlerin die Möglichkeit ihr künstlerisches Potenzial einzubringen.

 

Im Dortmunder Raum für Gespinnste werden wir gemeinsam ein „House of Change“ gestalten.

Wir sehen Szenen der Verweigerung,

hören vielleicht einen Punk Song aus dem Kerker der Ablehnung, laufen durch die Video-Installation "Labyrinth der Verzweiflung und  landen schließlich erleichtert im Raum der Erneuerung in dem wir alternative Bewegungsformen erfinden...

 

Wenn wir das Alles an nur einem Tag schaffen,  haben wir uns eine Pause auf dem Sonnenbalkon verdient und können einen Moment im Raum der Selbstzufriedenheit einfach nur rumliegen…

 

Künstler*innen aller Fachrichtungen können an unseren Workshops teilnehmen und so mehr über die Möglichkeiten künstlerischer Arbeit in Unternehmen erfahren.

 

 


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"Kunst fördert Wirtschaft" startet durch!

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Demografischer Wandel

Im November 2016 haben wir eine Tagung zum Thema "demografischer Wandel" gestaltet. Dabei war auch unser Team altersgemischt. Zwischen von 24 bis 58 sind die Darsteller bei dieser künstlerischen Intervention gewesen. Neu im Team: Die Performance-Künstlerin und Schauspielerin Miriam Gronau und die Sängerin Martha Potempa. Die beiden haben an unserem 1. Workshop "Kunst fördert Wirtschaft" im Januar teilgenommen und sind definitiv eine Bereicherung für unser Team!


Singende Patentanwälte ??

Den Arbeitsalltag mal für eine gewisse Zeit hinter sich lassen und gemeinsam etwas erleben. Das war der Wunsch einer Anwaltskanzlei aus Mühlheim.

 

Mit meinem Musiker und Feel-Good-Manager Mike entwickelte ich das Konzept "Die Wunschmaschine".

 

Anwälte sind kreativ? - Ja genau!

Ob chorische Gedichts-Performance oder improvisierter Blues, die Mitarbeiter der Anwaltskanzlei ProVendis zeigten uns Ihr künstlerisches Talent und Ihre Spielfreude!

Am Ende schauten wir in viele fröhliche und entspannte Gesichter...


Erste Jahresbilanz positv

Danke an Harald Redmer und sein Team vom NRW-Landesbüro für freie darstellende Künste e.V., die unsere Fortbildungen für Künstler*innen unterstützen. Ein Jahr "Kunst fördert Wirtschaft", hat Künstler*innen aus ganz Deutschland nach NRW gelockt. Ob Berlin, Leibzig, Marburg, Köln oder Kassel, ob Maler, Musiker, Schauspieler oder Designer... Danke für Euren Beitrag! Mein Dank geht auch an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbrauscherschutz NRW und der BEW GmbH für das Vertrauen unsere künstlerische Intervetion zum Thema "demografischer Wandel" bei den Führungstagen 2016 realisieren zu dürfen. Ein Projekt, wo wir zwei Teilnehmer unserer Fortbildung beteiligt haben. Freue mich auf eine Zukunft in der noch mehr Unternehmen die Ressource Kreativität für sich entdecken. Kunst und Kohle für Alle! Katrin Sasse